Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

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Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon DoñaFeelein » Mi 17. Feb 2016, 23:44

Ich bin irgendwie immer anders gewesen - als kleines Kind schon.
Die Spiele anderer Kinder haben mich nicht wirklich interessiert....
Und die fandens eigenartig, dass ich gern mit Tieren geredet hab und auch mit Puppen oder Indianerfiguren.
Wo andere Angst kriegten - beispielsweise wenn Zigeuner in der Gegend waren - fing ich an, das interessant zu finden.
Dafür hatte ich Angst vor Dingen, die andere normal fanden.
Immer diese dämlichen Gruppenspielchen mochte ich garnicht.
Blöd nur, dass man dann gleich gänzlich aussen vor ist, Kinder sind da ja ganz schlimm.
Obwohl Erwachsene oft auch nicht besser sind.... :roll:

Tagträume waren bei mir was völlig normales. Das war halt so, ich war - wie mir immer wieder gesagt wurde - dann eben ganz woanders.
Einzig mein Grossvater fand das nicht blöd, ich denke ihm ging es oft ähnlich, auch wenn wir nie wirklich drüber geredet haben. Hab mich von ihm immer verstanden gefühlt, auch ohne Worte.

Irgendwie hatte ich aber auch als Kind schon das Gefühl, am falschen Platz zu leben. Und irgendwie auch in der falschen Familie, die waren alle so anders als ich - oder ich so anders als sie, kann man ja von beiden Seiten betrachten.
Jedenfalls stach ich ab, und war bei uns daheim meist die Böse - oder aber ganz früher zu lieb.
Das hat sich mit der Zeit halt geändert... dann war ich so ne Art Monster, was alles tat, was in dieser Familie ein No-Go war und sich dabei auch noch sauwohl fühlte. Die Freunde waren die falschen, die Interessen waren doof, Keiner verstand warum ich (im Alter von 10 Jahren!) darauf beharrte ans Meer ziehen zu wollen.
Küste war für mich lebensnotwendig, ein Glück waren wir da wenigstens jedes Jahr im Urlaub. Nur die Eltern warn so stur, sie wollten nicht hinziehen - unglaublich!
Noch heute verstehen die Meisten nicht, warum ich hier hergezogen bin. Es ist einfach essenziell für mich, das Meer in der Nähe.
Seit dem Umzug bin ich zuhause..... und das ist gut so.

In der Teenagerzeit hab ich mal ein Buch gehabt über Handlesen und chinesische Astrologie. Das war total interessant. Trottel ich, habs dann mal verliehen und es nie zurückbekommen.
Karten gelegt hab ich mal ne Zeitlang mit dem Rider-Waite-Tarot. Da ist nie was Verkehrtes bei rausgekommen, manche im Bekanntenkreis haben allerdings nen schönen Schrecken bekommen, was da so alles rauskam.
Meine Träumereien sind all die ganze Zeit geblieben, immer. Zumindest vor dem Einschlafen hat man ja Zeit dafür.... aber auch tagsüber, wenn grade was zu erledigen ist, was automatisch abläuft. Das ist so normal für mich wie atmen. Und da mir gesagt wurde, auch Tagträume sind in gewissem Sinne schamanische Reisen..... :wink:

Womit ich mich nun beschäftige, ist die Kräuterheilkunde, Meditieren steht ganz hoch oben und dann eben die Energiearbeit, unter anderem in Form von Reiki.
Wesen aus der Anderwelt sind im Grunde ständig bei mir, das Mindeste sind mein Drachen und mein Einhorn. Ohne die geht garnicht. Aber auch Feen gehn hier ein und aus.... genauso wie andere Wesen.
Ich möcht mein Leben nimmer anders haben - es wär so komisch, plötzlich "normal" zu sein, es wäre ja wie Arme und Beine abgehackt bekommen.
Auf einmal nicht mehr all die Kleinigkeiten sehen, die mir so immer auffallen, oder nicht mehr mit Wesen aus der Anderwelt sabbeln können? Nicht mehr Gedankensprache mit Tieren führen, mit Blumen reden und sie fühlen können? Neeeeee....... das wär ne blöde Welt.
Wenns so wär, würd ich gern über Bifröst gehn.....
.... Göttin, bitte schütze mich vor Normalität im landläufigen Sinne. [smilie=lieb_d040.gif]

Liebe Grüsse und ich hoffe, euch ist nicht langweilig geworden..... :wink:
Feelein
DoñaFeelein
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Feuerwasser » Do 18. Feb 2016, 01:38

Ich war - wie ihr- schon als Kind anders - sensibel, aber auch wild.
Ich weiß noch, wie sehr ich weinen musste, als ein Nachbar seinen großen Walnussbaum fällte - damals war ich 3 bis 5 Jahre alt, oder wie ich mit einem Nachbarsjungen ein altes Kabel fand, aus dem Gold rieselte. Das war eindeutig ein Zauberstab! :wink:
Ich versuchte als Kind schwache Menschen und Tiere zu beschützen und scheiterte immer wieder daran.
Meine Mutter war so lange ich mich erinnere esotherisch interessiert. Da wir aber ein sehr belastendes Verhältnis haben, habe ich spätestens ab der Pubertät alles bewusst abgelehnt, was ich mit ihr in Verbindung gebracht habe. Sogar meine Augenbrauen habe ich ausgerissen, bis kaum noch etwas von ihnen zu sehen war, weil ich sie von ihr geerbt hatte.
Homöopathische Mittel, die sie mir gab, wirkten bei mir schon als Kind nicht - ich kann bis Heute der Homöopathie nichts abgewinnen.
Und so verschloss ich mich nach und nach vor allem, was ich mit ihr in Verbindung brachte: Dem Gärtnern, biologischer Ernährung, Singen, der Natur, Homöopathie, Heilsteinen, der Liebe zu Bäumen, den Tieren, der Kunst...
Ich weiß bis Heute nicht, woran meine Eltern glauben / geglaubt haben, darüber wurde bei uns nie geredet.

Nachdem mein Vater starb, besuchte er mich zwei Mal und versuchte danach noch in einem Traum mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich verstand die Sprache, in der er in diesem Traum sprach, aber nicht.
Das war der Punkt, an dem ich mich so langsam dafür öffnete, dass es da wohl doch mehr gab - andernfalls hätte ich verrückt sein müssen.
Knapp 3 Jahre nach dem Tod meines Vaters ging es weiter. Ich war aufs Land gezogen und hatte meine Tochter auf die Welt gebracht.

Da ich merkte, wie sehr mich mein Verhältnis zu meiner Mutter belastete und sich das nun schon seit Generationen durch unsere Familie zog, beschloss ich, dass das mit mir endlich enden sollte - ich wollte, dass es zwischen mir und meiner Tochter anders wird. Ich begann mich mit mir selbst auseinander zu setzen und bin dabei immer und immer wieder auf das Buch "Die Wolfsfrau" gestoßen.
Irgendwann bestellte ich es mir und einige Monate später, begann ich zu lesen. Am 25. 12. 2014 hatte ich dank dieses Buchs Nachts eine Art Vision - oder einen Traum, an den ich mich nicht mehr detailliert erinnere und zu dem ich nichts schreiben will, der aber dafür sorgte, dass ich von diesem Tag an ein Tagebuch über meine fortschreitende Entwicklung führte. Von den Rauhnächten wusste ich damals noch nichts.
Zum Frühlingsanfang (um den 21.3.15) folgte mir ein Raubvogel bis ans Schlafzimmerfenster und in dieser Nacht spürte ich zum ersten Mal Energie durch mich fließen. Nach einigen Minuten merkte ich, dass ich sie in meine schmerzenden Körperstellen und Verspannungen lenken konnte und wie schnell es mir dadurch besser ging.
Am nächsten Tag rief meine ältere Halbschwester an und erzählte mir, dass sie sich seit Ewigkeiten wieder Mal mit Reiki behandeln lassen hatte. Ich wollte von meinem Erlebnis nichts erzählen und googelte nach dem Telefonat stundenlang nach Reiki.
Die für mich interessantesten Informationen fand ich in dem Forum eines Wicca Coven (Glauben die jetzt echt an Magie, die Spinner? :mrgreen: ). Und so habe ich mir auch andere Themen durchgelesen - zum Schamanismus und der Magie.
Meine erste Reikieinweihung bekam ich letzten April über eine Ferneinweihung.
Ich beschäftigte mich ein paar Monate mit Wicca und las einige Bücher - allerdings interessierten mich die Abschnitte über Magie am meisten.
Dann fand ich den Dark Phönix. Hier bekam ich von Gadelica meine zweite Reiki Einweihung und konnte mich hier im Forum in verschiedene Sachen einlesen und Fragen stellen.
So langsam begann ich mich für Heilsteine zu interessieren und mit dem Kartenlegen zu experimentieren.
Dann versuchte ich mich in der Tierkommunikation (Ich hätte nie gedacht, dass unser Hund dermaßen ballverrückt ist) und Sexualmagie (mit der ich bis jetzt am meisten Erfolge hatte) und freute mich, als mein Lieblingsbaum plötzlich mit mir sprach. :D
Meine Güte - das alles ist in nicht ein Mal einem Jahr passiert. Im November hatte ich das Gefühl, ich wäre bis oben hin voll mit neuen Eindrücken, da passte nicht neues mehr rein.
Zur Zeit fühle ich mich in einer Findungsphase - ich will so viel wie möglich ausprobieren und mich auf nichts fest legen. Es gibt noch so viel zu entdecken - und ich freue mich darauf, es mit euch zu teilen!
Feuerwasser
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Dap » Do 18. Feb 2016, 10:08

Magie und Hexerei - wie es bei mir dazu gekommen ist:

Für meine wohl erste Erfahrung die ich mir damals überhaupt nicht bewusst war muss ich länger ausholen...:
Ich fragte meine Mutter vor einigen Jahren wer der alte Mann eigentlich war der damals, als ich ein ganz kleines Kind war 1-5 Jahre, in der Wohnung über uns wohnte... und sie schaute mich ganz entgeistert an und erwiderte:"Der alte Mann der über uns wohnte ist vor deiner Geburt schon gestorben."
Ich weiß jedenfalls noch heute, dass mich dieser alte Mann damals schon sehr freundlich gegrüßt hat im Treppenhaus.
Diese Geistersichtungen hatte ich in meiner Kindheit einige Male nur leider ist mir diese Fähigkeit abhanden gekommen.

Später im Zeitraum von 7-11 hatte ich sehr große Angst vor der Dunkelheit und wurde phasenweise Nacht für Nacht von erschreckensten Albträumen geplagt in denen ich mich regelmäßig durch Suizid im Traum aus dem Traum befreien musste.
Instinktiv begann ich schon damals mir eine golde Schutzhülle um mich herum vorzustellen die mich vor allen Schatten und Dingen beschützt. DAs beste daran war der mächtige Erfolg dieses Weges für mich. In dieser Zeit entwickelte ich allerdings auch schon eine Vorliebe für die Nacht die Dunkelheit und deren Kinder, ja ich liebte sie und sah mich als Teil der Dunkelheit und der Nacht. Diese Entwicklung endete dann in einem Traum wo ich einer Art Schattenkönigin begegnete mit der ich mich sexuell vereinigte ( Freilich in meiner damaligen kindlichen Vorstellung) wodurch sich die Schatten in eine angenehm kühle, wunderbare Geborgenheit wandelte.

Zur Erwähnen wäre noch das mein Vater in der Zeit meiner Kindheit selbst eine sehr spirituelle Phase durchmachte und vieles aus dieser Zeit bei mir hängen geblieben ist auch starke Worte der Ermächtigung für die ich ihm noch heute sehr dankbar bin.... (ich glaube dies war der Schicksalhafte Einstieg den ich in dieses Leben gewählt habe, denn heute ist von der Spiritualität meines Vaters leider nichts mehr für mich erkennbar.)

In den folgenden Jahren wuchs mein Interesse am Thema Tod und Jenseits und meine Mutter meinte nur ( du bist noch so jung du musst dir keine Gedanken über den Tod machen) aber ich hatte schon dann in den nächsten Jahren eine kleine Sammlung von Büchern über Tod und Jenseits, die mich sehr faszinierten und in mir wurde der Drang nach Erkenntnis und Wahrheit immer stärker.
Ich stieß im damaligen AOL-Chat auch auf einen Hexenorden aus BAden Württemberg, sie teilten die Magie in schwarz weiß und grau wobei sie grau als die mächtigste Variante ansahen... Es war damals schon mein Wunsch zu lernen und mich diesen anzuschließen, doch sollte ich mich sofort bekennen ob ich schwarz oder weiß sei (von grau wurde mir lange zeit nichts erzählt). Und ich sagte damals , dass ich mich nicht entscheiden kann (mit 15 sehr klug finde ich).
Jedenfalls haben dann die Hexenordens mitglieder sich beraten und haben sich aber nicht-einstimmig dafür entschieden, dass ich nicht Teil ihres Hexenordens sein soll.
So suchte ich weiter im Internet (in meinem Umfeld war niemand) nach Leuten die mich inspirieren können die mich weiterbringen können auf meiner Suche nach Wahrheit Macht und Magie.

Jedenfalls traf ich dann eine Person ebenfalls im Internet, die mir das erste mal absolut rein und unwiderlegbar die Macht der Magie offenbarte.
Ich konnte förmlich spüren wie diese Person mich durchspürte ich fühle das Auge des Betrachtenden in meinem Körper und es faszinierte mich zutiefst.. diese Person war ein sehr großer Empath und durchschaute den Zustand meiner Seele so restlos, das mich bald fast nichts mehr interessierte als diese Person.
Wir tauschten auch Energie aus ( dafür musste ich anfangs die Hände an den Bildschirm halten, wobei die Person sofort mir auch sagen konnte wie meine Hände aussahen, ob ich eine Verletzung usw...) und als wir diese Art energetische Verbindung geknüpft hatte konnte ich auch von dieser Person Gedanken und Gefühle wahrnehmen, in meinen Träumen wurden mir sogar Seelenanteile dieser Person gezeigt, beziehungsweise durchlebte ich diese (Ich glaube heute ich war in der Astralsphäre der Person.)
Mein Gespür für Energien verbesserte sich unglaublich (Ich glaube, dass ich Empathie-Energie von dieser Person erhielt oder diese Empathie meine eigene Empathie besonders weckte)
Leider oder zum Glück wurde mir dann der Kontakt zu der Person von meiner Mutter untersagt und sie drohte dieser Person mit Anzeigen da ich ja damals erst 16 oder so war, die Person ca mindestens 35.
Für mich war dieses Erlebnis damals ein Schock. Die Energieerfahrungen waren zwar schön aber irgendwie einigten wir uns, die ausgetauschten Energien zurückzugeben, was wir auch taten.
Die Energieerfahrungen waren zwar schön gewesen doch nun erwachte in mir ein eher mentales streben nach Klarheit und Wahrheit.
Und ich verbrachte zu sehens mehr und mehr Zeit damit nachzudenken über die Welt. Unzufriedenheit und Depression plagten mich und ich hatte in diesen Jahren zwischen besonders als ich 17 war auch sehr stark suizidale Tendenzen, dies wohl eher aus Interesse am Jenseits als aus irgendeiner Verzweiflung. (Die Welt wie ich sie so kennengelernt hatte langweilte mich). Ich war gefangen in vielen Gedanken teils von außen teils von innen, aufjedenfall das Opfer eines alles-verneinenden Verstandes.

Dann als ich 18 war hatten wir in der Schule Goethes Faust, und die Anrufung des Erdgeistes war in meinem Leben irgendwie ein Schlüsselerlebnis und ohne darüber nach zudenken suchte ich wieder die Magie und fand etwas, dass meiner damaligen Ausrichtung voll und ganz entsprach.
Es war eine hermetische Magieschule der ich mich anschloss und meine ganzen Ersparnisse darauf verwendete dieses theoretische und praktische Wissen zu erlangen.
Ich konnte viel lernen über viele verschiedene Dinge und gewöhnte mir an mit großer Klarheit zu arbeiten die ich auch heute noch pflege und liebe.
Auch wenn ich nach einiger Zeit, des eigenen Arbeitens fähig geworden, mich diese Schule nicht mehr reizte und ich vieles dort nicht mehr so gut fand und ich deswegen damit aufhörte.

Für mich war diese Phase sehr wichtig, denn es war ein klares JA zu meinem Lebensweg und es war der Moment in dem ich in meinem Leben klare Prioritäten gesetzt habe.

Ich vernetze mich zusehens mehr und auch mit anderen auf diesen Gebieten (Buddhismus, Reiki, Hexentum, Magie, Schamanismus, Trancereisen, Hermetik, Alchemie, Mystik, Divinatorik,Tantra, Yoga, Qi-gong, Zen, Taoismus , Pflanzen, magische Mittel, "Zaubertränke" / Narkotika und vieles mehr ) Bewanderten und hatte sogar erste Treffen mit einem anderen Magier das für mich auch ein sehr starkes Schlüsselerlebnis auf meinem Weg darstellt, da mich dies sehr inspiriert hat.

Meinem wachsenden Interesse folgend und von Facebookmagie Gruppen angeödet fand ich dann auch das Hexen und Magieforum Dark Phönix.
Und ich bin sehr froh ein Teil davon geworden zu sein und sein zu dürfen.

Das ist der Weg, der mich unweigerlich und unwiederuflich auf den Hexenweg bzw. zur Magie geführt hat.

Liebe Grüße Dap

PS:
In zunehmendem Maße wurde auch meine Verbindung zur Natur gestärkt der ich auch heute noch sehr näher zu kommen trachte und ich bin sehr großer Freund der Pflanzen geworden.
Folgendes soll deshalb nicht unerwähnt bleiben:
Besonders faszinierten mich (damals als Jugendlicher) und faszinieren mich noch heute die Hexenpflanze: Tollkirsche Bilsenkraut und Stechapfel und meine Liebe zu diesen Pflanzen ist sehr groß geworden. Und ich sehe sie als strenge Lehrer auf dem Weg, starke Helfer und mächtige Freunde, ja ich glaube sogar, dass mein Schicksal mit diesen Wesen verwoben ist.
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Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Moya » Do 18. Feb 2016, 22:14

Ich war schon immer„anders“. Ich kam mit ziemlich langen dunklen Haaren und tiefbraunen Augen auf die Welt und hatte angeblich die tiefste Stimme, die die Schwestern in der Klinik jemals bei einem Neugeborenen gehört hatten. So nannten Sie mich „Bärchen“.

Leider hatte ich nicht das Glück, dass mir jemand schon früh signalisiert hätte, dass da außer der „Muggelwelt“ noch was ist. Im Gegenteil. In einem bayerischen katholischen Dorf kann nicht sein, was nicht sein darf. Auch in Familie und Verwandtschaft wurde alles „Ungewöhnliche“ massiv unterdrückt und verneint. [smilie=lustig_d020.gif] Dabei führte mein Onkel ein Kräuter- und Heilbuch, war aber nach außen der graue Beamten-Muggel. Eine Cousine ist Wünschelrutengängerin und hat „feine Antennen“. Meine Großtante erzählte Vieles über Hexen. Ich hatte sehr große Sehnsucht, mehr über Hexen zu erfahren. Leider sah ich sie nur zweimal in meinem Leben. Auf dem Speicher entdeckte ich eine durchgefärbte schwarze Kerze ohne Heiligenbild und fragte meine Mutter. Sie reagierte sehr verstört und meinte abwiegelnd, dass das nur eine Kerze sei, die bei Gewitter angezündet wurde. Schnell nahm sie mir die Kerze weg. Ich sah die Kerze nie wieder und ich spürte, dass mir meine Mutter etwas verheimlichte.

Wie andere hier war auch ich ein „merkwürdiges“ Kind. Spielen mit Barbiepuppen und der übliche Mädchenkram, das Gekichere und Getue war nix für mich. Puppenküche spielen mit Plastikattrappen, Plastikpuppen rumschleppen, war auch nix für mich. Da waren mir meine Plüschtiere lieber, und noch lieber das Spielen im Freien, Beobachten von Tieren, Schwimmen im Fluss, selbst bei Hochwasser und im April bei 11 ° C. [smilie=lieb_d040.gif]

Ich war schon immer sehr naturverbunden. So bin ich nach Isarhochwasser mit Behältern los gezogen und habe die Jungfische aus den langsam austrocknenden Pfützen des Hochwasserbeckens gerettet und sie zurück in den Fluss gebracht. Kinder, die Insekten quälten waren mir ein Graus. Wenn ein Tier hilflos im Wasser trieb dann habe ich versucht, es zu retten und wenn es eine Ameise war.

Einmal hatte ich eine riesige tote Ratte am Schwanz gepackt und lief damit durch die kreischende Schar der Badegäste. [smilie=frech_a050.gif] Mein Vater brüllte mich an und drehte völlig durch. Dabei wollte ich dem Tier helfen. :mrgreen: Oder mein einbeiniger Onkel schickte mich mal morgens mit dem Spruch raus, ich solle doch Regenwürmer fangen gehen, weil er sie so gern mag. Was er nicht wissen konnte: Als ich die Erde im Garten beiseite grub kamen im Nu so viele Regenwürmer angekrochen, dass ich beide Hände voller Regenwürmer packen konnte und sie meinem Onkel stolz auf seinen Frühstücksteller legte. :shock: Der würgte, schnappte sich seine Krücken und schaffte es gerade noch so zum Porzellan. [smilie=teufel101.gif] [smilie=frech_a050.gif] Vor Tieren habe ich im Allgemeinen keine Angst und die Tiere vor mir auch nicht. Aber ich respektiere sie.

Als wir vom Land nach München zogen versuchte ich als Kind, mir die Natur in die Mansardenwohnung zu holen. Ich sammelte Fichtensamen und zog Fichten in einem Topf vor dem Fenster. Hinter die Tapeten (am Mansardenknick) schob ich Mandarinenkerne, damit dort Bäume wachsen sollten. Als Biotop stellte ich einen Eimer voll Wasser und Gras unter den Tisch. Ständig schleppte ich Natur an, bastelte in Mehlschütte und Vorratsgläsern (Mutter war „not amused“) Biotope für Würmer, Tausendfüßler, Schnecken, Käfer, Ameisen. Bis auf die Fichtenzucht wurden sämtliche Renaturierungsversuche radikal verboten.

Aber sie konnten mir nicht den Mond weg nehmen. [smilie=lieb_d040.gif] Im Liegen sah ich ihm stundenlang zu. Er spendete mir Trost und Kraft und ich wusste nicht, warum das so ist. Und ich hatte meine Träume, wenn ich unter das Doppelbett kroch und „nicht mehr da“ war. Ich denke mittlerweile, dass das meine ersten Reisen waren.

Leider hatte ich nie jemanden, der Verständnis für Dinge gezeigt hätte, die mir passiert sind, die ich gesehen oder erlebt hatte. Wenn ich über Ungewöhnliches berichtete, wurde ich scharf kritisiert. [smilie=boese_p020.gif] So habe ich Vieles für mich behalten. Wenn ich in Schulaufsätzen über Ungewöhnliches schrieb, hieß es, dass ich eine blühende Fantasie habe und bekam eine 5. :evil: Das gab zuhause Stress, also habe ich nur noch die Dinge in Aufsätzen geschrieben, die die Menschen hören wollten. Wenigstens ein Kunstlehrer hat mich meine Motive zeichnen lassen. Während die Mädchen Prinzessinnen auf dem Thron malten, bat ich darum z. B. Rübezahl oder eine Walpurgisnacht zeichnen zu dürfen.

Als Kind bin ich z. B. erschrocken, als ich vor dem geöffnetem Kleiderschrank stand. Ein großer dunkler Schatten, raubtierhaft, sprang von oben aus dem Schrank. Ich bin zur Seite gesprungen und der Schatten verwandelte sich in ein kleines rotes Tüchlein. Oder ich sah andere Dinge, über die ich nicht sprechen durfte. So hatte ich das Gefühl, dass ich „nicht richtig“ bin und versuchte, „normal“ zu sein.

Bei der Beerdigung von meinem Opa, vor dem ich große Angst hatte, stand ich im Aussegnungshäuschen ganz nah vor ihm und sah ihn da liegen, wie schlafend. Ich fasste ihm an sein linkes Ohr und dachte mir sinngemäß: „Du kannst mir keine Angst mehr machen.“ Ich war ca. 4 Jahre alt. Das Merkwürdige ist nur, dass mir alle Verwandten bestätigen, dass Opa nicht offen aufgebahrt wurde, sondern der Sarg geschlossen war. Meine Angst vor dem Mann war nicht unbegründet. Einige Jahre später träumte meine Mutter, dass er aus seinem Grab kam, sie packte und mit ins Grab zog. Kurze Zeit später war sie verstorben.

Dann meine Ängste als Kind, wenn ich Menschen sah, wie sie als alter Mensch aussehen. Diese Menschen starben binnen kurzer Zeit und ich fragte mich, ob ich an deren Tod Schuld bin, weil ich sie als alter Mensch gesehen hatte. Meine Déjà-vu-Erlebnisse von Orten, an denen ich in diesem Leben noch nie war. Mein Schlafwandeln. Meine Alpträume.

Vor dunklen Wäldern, tiefen Seen, reißenden Flüssen usw. hatte ich nie Angst, im Gegenteil. Ich musste immer zurück gehalten werden mich da nicht rein zu stürzen. Dafür bekam ich bei Gottesdiensten immer Beklemmungen, quälende Unruhezustände und wollte flüchten.
In Kirchen wollte ich aber immer gern gehen, weil mir die Orte Kraft gaben. Mittlerweile weiß ich, dass Kirchen auf alte Kraftorte gebaut wurden und mir ist klar, warum ich gern an diese Orte gehe.

Meine Sinne sind recht empfindlich. So habe ich Probleme mit grellen Farben. Ob in Zeitschriften oder z. B. beim Betrachten der hellen Licht & Liebe-Glitzerbilder, mir schmerzen die Augen. Wenn ich im 1. Stock war und mein Ex kam mit dem Baby zur Tür rein, konnte ich sofort sagen, ob das Kind die Windel voll hatte. Mein Ex: „Du spinnst doch. Ich riech nix!“ Doch ich hatte immer Recht mit meinem Riecher. Ich konnte, als ich noch nicht allein wohnte immer riechen, ob tagsüber jemand zuhause war und wer. Auf Türquietschen, Motorenlärm reagiere ich auch empfindlicher als mein Umfeld. Und ich fühle Anwesenheiten, Blicke usw.

Hellsichtige Träume: z. B. Ein Geburtstagskind sollte eine Gitarre geschenkt bekommen, es sollte in ihrer Wohnung gefeiert werden usw. Ich träumte, dass sie ein kleines Schächtelchen als Geschenk bekommt, die Stereoanlage nicht die ihre ist usw. So war es auch: Ein Neider hatte das geplante Geschenk verraten, deshalb bekam sie kurzfristig statt Gitarre ein Profi-Mikrofon (kleine Schachtel). Am Vormittag des Geburtstags fiel die Stereoanlage runter und ein Freund lieh ihr seine Anlage aus usw.

Nach dem Tod meiner Mutter habe ich sie gespürt und gehört wenn sie in mein Zimmer gekommen ist und mich am Rücken geknubbelt hat, wie sie es zu Lebzeiten getan hatte. Ich sah Fremde im Zimmer, die mein Mann nicht sehen konnte, und ich merkte bald, dass bei mir Wünsche funktionieren wie: „Ich kriege einen Parkplatz“. Nur wusste ich nicht, warum.

Als Erwachsene zog es mich immer wieder in Esoterikläden. In den 90ern befasste ich mich mit Numerologie, einige Jahre später mit Kartenlegen, mit tollen Ergebnissen. z. B. sagte ich der Schwiegermutter voraus, dass sie bald bestohlen wird, die Sache aber wieder bekommen wird. Sie hielt mich für verrückt, weil sie in 50 Jahren noch nie bestohlen wurde und man Gestohlenes nicht zurück bekommt. Einen Monat später wurde ihr im Urlaub die Geldbörse gestohlen. Der Dieb wurde zufällig gefasst und sie erhielt die Geldbörse samt komplettem Inhalt zurück. Trotzdem wurde das Kartenlegen als Spinnerei schlecht gemacht. :roll:

Ich hatte nochmal den Konflikt, erkennen zu können dass ein Mensch bald stirbt. Dann habe ich den großen Drang, diesen Menschen zu umarmen und ihm eine gute Reise zu wünschen. Da war ich zeitweise auch unsicher, ob es an mir liegt, dass diese Menschen sterben.

Viele Dinge mache ich „geführt“. Wenn mich ein großer Drang befällt, eine Sache zu tun, dann gebe ich dem Drang nach (außer er würde mir schaden, wie z. B. einen Chef zur Sau zu machen). Wenn mich z. B. die Aufräumeritis befällt weiß ich dass in 1-2 Stunden unangemeldeter Besuch kommen wird. [smilie=lustig_d010.gif]

Oder es zieht mich „wie magisch“ an einen fremden Ort. Ich gebe dem nach und finde die schönsten Plätze, oder werde z. B. mit Waldfrüchten beschenkt. [smilie=lieb_d040.gif] Deshalb nehme ich immer ein Gefäß mit, falls ich was finde. Ich lasse immer einen Teil der Früchte für die Tiere stehen und bedanke mich für die Geschenke der Natur. Wenn ich aus Versehen eine unreife Frucht pflücke, die ich dann wegwerfen muss, entschuldige ich mich bei der Pflanze. Ich wusste, dass all dies nicht „normal“ ist und spürte doch, dass ich geführt werde.

Ich suchte in Foren Antworten, und fand nur Schrott. Es war für mich eine Offenbarung als ich Fachbücher wie z. B. von Silver Ravenwolf entdeckte. Da fing ich mit Ritualen und Zauber wie Schutzzauber an und merkte, dass „es“ funktioniert! [smilie=lustig_d015.gif] Durch einen Katholen-Fundi von mittlerweile Ex-Mann verdrängte ich meine Berufung und wurde daraufhin schwer krank.

Nach meiner Trennung waren negative Energien im neuen Zuhause. Da fielen mir die Schutzzauber ein und ich suchte und fand endlich Gleichgesinnte und meine Heimat im Forum Dark Phoenix. [smilie=lieb_d040.gif] Hier fühle ich mich zum ersten Mal in meinem Leben verstanden und „richtig“. [smilie=lustig_d015.gif] Und hier habe ich erkannt, dass ich eine Hexe bin. [smilie=lustig_d010.gif]

Ich komme mir ein wenig wie der junge Harry Potter vor, dessen Gaben von ignoranten Muggeln unterdrückt wurden und stehe noch vergleichsweise am Anfang. Deshalb muss ich mich immer wieder erinnern, dass ich auch meinen Gaben für verschiedene Lebensbereiche nutzen kann. :mrgreen: Mittlerweile habe ich erfolgreich u.a. Zeitzauber, Heilzauber, Schutzzauber, Geldzauber angewandt. Auf Reisen war ich auch schon und habe mein Krafttier kennen lernen dürfen. Momentan bin ich in der Hexenschule und finde es total spannend, meine Gaben weiter entdecken und trainieren zu können. [smilie=lustig_d015.gif]
Moya
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Ceridwen » Sa 20. Feb 2016, 12:41

Mir ging es da, wie den meisten hier. Ich war auch als Kind immer "anders"....meine Klassenkameraden meinten mal, ich müsse wohl aus einer anderen Welt oder von einem anderen Stern kommen :shock:
Damals war mir nicht klar, warum. Mir fiel nur irgendwann auf, das Dinge, die ich gedacht habe, plötzlich passierten [smilie=teufel056.gif] Reden konnte ich da nicht drüber. Meine Mutter war sehr streng und für sie zählte nur die "Realität"
Eigentlich bin ich nicht zur Magie gekommen...sondern die Magie zu mir. Erst versuchte ich sie zu ignorieren...dann trat sie mir gewaltig in den Hintern...und zwang mich, mich mit ihr zu befassen :mrgreen:
Ich musste ein Referat über "Hexen" für die Schule schreiben [smilie=teufel099.gif] Ich kann mich noch gut an das Theater erinnern, das meine Mutter damals in der Schule veranstaltet hat deswegen [smilie=teufel099.gif]
So wirklich "eingeholt" hat mich die Magie dann aber erst mit ca. 35 Jahren.
Ceridwen
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Midnight Poison » Do 12. Mai 2016, 07:27

Ich kann mich da auch nur den meisten meiner Vorrednern anschließen.

Ich war als Kind ebenfalls immer anders als die anderen. Hatte nie wirklich viele Freunde. Wenn ich mal zurückdenke waren es immer max. 2 Freunde/Freundinnen. Ich bin da nicht der Typ der unbedingt 20.0000 Freunde haben muss. Ich habe schon immer viele Tagträume gehabt auch jetzt noch :mrgreen:

Mir wurde immer als Kind gesagt das mein "Schutzengel" ziemlich Arbeit hätte mit mir :P Stimmt auch, kann mich da an einige brenzlige Situationen aus meiner Kindheit erinnern wo viel sagten: die muss aber einen verdammt guten Schutzengel gehabt haben.
Ich hab als Kind auch schon einige Erlebnisse gehabt, konnte sie damals aber noch nicht zuordnen. Am Anfang hatte ich diese Erlebnisse noch meinen Eltern erzählt die mir dann aber immer sagten: Quatsch, das haste dir eingebildet so etwas gibt es nicht. Ergo habe ich es nicht mehr erzählt und diese Erlebnisse ignoriert.

Als ich ca 12-13 war wurde mir dies alles aber wieder bewusst. Ich fing an mich mit den Karten auseinander zu setzen. Machte kleinere Rituale, las viel etc.
Auch das wurde mit dann wieder madig gemacht von meinen Eltern so dass ich es wieder lies und mir selbst sagte neeeee sowas gibt's nicht bildest du dir ein etc.

Mit 16 Jahren war es dann aber wieder soweit das ich wieder begann mich dafür zu interessieren. Diesmal dann auch durchgehend bis jetzt und das wird mir keiner mehr nehmen :)
Midnight Poison
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon okieh » Do 12. Mai 2016, 07:58

Wie die Magie mich fand weiß ich gar nicht genau. Ich habe als Kind schon immer mit jemanden gesprochen den ich nicht gesehen hab, aber gespürt. Es waren einige wenn ich so zurück denke. Doch irgendwann wurde ich in die gesellschaftliche Realität gedrückt ohne es bewusst zu merken. Als Teenager kam die Magie wieder und das sehr gut sogar. Ich fing intuitiv an Rituale zu erstellen. Habe mich mit dem Luftelement sehr intensiv beschäftigt und mit Übung gerade bei nem Lagerfeuer den Rauch weg gehalten :-) . Dann war es eine kleine Zeit aktiv wieder still. Aber diese Zeit ist seit ca nem Jahr wieder rum. Mein Wissen ist mehr geworden ohne Bücher oder Gleichen und zu Erleben das jeder Tag etwas magisches hat, sehe ich als Geschenk an. Ich weiß auch das mein Weg noch sehr interessant werden wird in diesem Leben.
okieh
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon B'entak Aresh » Do 12. Mai 2016, 21:38

Tja, wie bin ich zur Hexe geworden?
Ich war schon früh eher der Beobachter, war auch Aussenseiter, aber auch irgendwie anders. Ich mochte den Wald, er war mein zweites Zuhause. Alle anderen hatten viel zu sehr Schiss vor den laufenden Tollwut-Warnungen. Für mich war es mein zweites Wohnzimmer.

Meine ersten Berührungen waren in einem Esoterik-Laden. Ich war neugierig, hatte mir ein Buch darüber gekauft. Irgendwann kam mir aber mein Erwachen dazwischen (Otherkin) und ich musste all das aufholen, was ich vorher nur halbherzig oder gar nicht gelernt habe. Seitdem ging es turbulent zu. Aber auch zum Glück zusammen mit einer guten Freundin, die ebenfalls aus der Ecke kommt. Karten waren zu dem Zeitpunkt nicht meins. Eher hatte ich das Händchen zu Ölen und deren Wirkung, aber auch Kräuter. Momentan sind es die Karten und das Reisen gelingt mir endlich :D

Das ganze - so bin ich der Meinung - muss ich irgendwie vererbt bekommen haben. Mein Vater ist zwar eher auf der "Psi"- und anderen Ebenen zu finden, ist aber auch ein Rutengänger. Ich hoffe, dass er mir das noch zeigt, wie er es macht. Von ihm muss ich die Gabe haben. Er weiß auch, dass in seinem Haus (also mein Elternhaus) ein Hausgeist wohnt "Zitat Vaddern: "Der darf sich auch ab und an einen Keks nehmen"" (Ach Papa... [smilie=lieb_d040.gif] )

Bei meiner Ma... da bin ich mir nicht so 100% sicher. Vieles wurde ihr ab erzogen von ihrer Mutter (meiner Oma). Aber eine gute Intuition hat sie eigentlich auch und nutzt diese auch gelegentlich.

Joa. Ich bin halt viele Wege in der Magie gegangen und nutze die Quintessenz aus allem, was mir persönlich weiterhilft :)
B'entak Aresh
 

Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Blendia » Do 2. Jun 2016, 21:27

Wie kommt man darauf?
Um ehrlich zu sein, ich kann es nicht beantworten. Ich war so sehr damit beschäftigt anders zu sein im Leben, dass ich mich gar nicht anders erinnern kann.
Die anderen Kinder haben immer Hexe zu mir gesagt und hatten Angst vor mir. Um mich herum sind halt Dinge passiert und immer dann wenn ich gerade da war... ich galt als Unglücksbote für die einen und ein Engel für die anderen. Ich habe gewusst dass ich anders bin aber nicht gewusst wie anders... dachte halt einfach nur n looser...(in)
Ich hab zahlreiche Geschichten über Zauberer und Hexen geschrieben, auch schon als Kind. Ich bin da voll aufgegangen. Auch haben mich Geister immer total begeistert.
Aber ich wuchs in einer katholischen Gesellschaft auf... vieles wird verdrängt... die Gedanken waren aber irgendwie immer da... komisch das zu beschreiben...

Aber wirklich so richtig auseinander gesetzt, also ganz gezielt Bücher gekauft, Karten usw. hab ich glaub ich erst vor 14-15 Jahren. (Von meinen Bibi Blocksberg Kasetten, die mich meine ganze Kindheit begleitet haben, mal abgesehen)

Kennt ihr das? Man sucht nicht etwas aus, sondern das etwas sucht dich aus. Es war ein Pentagramm auf meinem ersten Mittelaltermarkt. Dann suchten mich meine ersten Karten aus... irgenwie hatte ich die der Hand..."Zigeunerkarten"

Wenn ich so genauer drüber nachdenke, dann erinnere ich mich, dass meine Heilkräuter der Auslöser waren. Damit beschäftige ich mich schon seitdem ich Kinder habe... also seit 21 Jahren... viele Bücher, meine Schätze, wurden von alten Frauen geschrieben, altes Wissen.... etc... so kam eines zum anderen...

Ob ich mich jetzt als Hexe bezeichnen darf... das weiß ich nicht.
Ich bin ja nicht richtungsorientiert... ich mache mein Ding, so wie ich es für gut finde oder was mir Personen raten... ich glaub, das nennt man freifliegend? Ich bin immer noch auf der Suche... immer mehr "Gaben" kommen zum Vorschein. Je mehr ich mich damit befasse, um so intensiver wird es. Aus diesem Grund schreibe ich gerade ein "Sprüchebuch" Buch der Schatten wäre jetzt zu übertrieben... aber je mehr ich dort von meinen Alltag reinpacke, desto mehr verstehe ich mich selbst...

Ich wette Dux weiß schon was ich bin... ich weiß, dass er es weiß, aber ich weiß nicht, was ich bin.... [smilie=lustig_a010.gif]
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Re: Hexe , Hexenmeister , Hexerei , Hexen

Beitragvon Empyrean » Sa 10. Dez 2016, 18:07

Tja, wie bin ich zur Magie gekommen?

Als kleines Kind hatte ich schon sehr intensive Träume, an die ich mich noch heute erinnern kann. Freies Schweben im Universum, eins sein mit dem Kosmos - dieses Gefühl hatte ich nicht nur in meinen Träumen erlebt, sondern auch in der Realität gespürt. Wie groß war meine Faszination und das schwerelose Gefühl, als ich als Kleinkind erfuhr, dass unser Planet sich nicht nur um sich selbst dreht, sondern der Mond um ihn herum und wir als ganzes um die Sonne (die sich auch wiederum um das Zentrum unserer Milchstraße dreht). Die Sterne waren meine Ratgeber und Tröster. Manchmal saß ich auf meinem Bett und weinte mit dem Stern, der so weit weg ist. Im Mondlicht einzuschlafen, das hatte ich am liebsten und fühlte mich von der kühlen, sanften Hand immer wie gestreichelt.

Meditation wurde in meinem Kindergarten gelehrt (geführt übrigens von Anhängern der Ananda Marga) .. damals war ich noch zu klein, um es zu verstehend. Aber für kleine Kinder ist es ganz gut, ein paar Minuten Ruhe zu lernen..

Später hatte ich oft das Gefühl, dass meine Worte und Emotionen eine gewisse Macht haben und Wahrscheinlichkeiten zu meinen Gunsten änderten.
Noch später habe ich mich mit dem Konzept der satanischen Hexe nach LaVey vertraut gemacht und verwende noch heute einiges davon. Im Großen und Ganzen aber lasse ich mich von meiner Intuition leiten (wenn ich ihr denn mal wirklich vertraue), mische mit Kräutern und Edelsteinen, Ölen etc. eigene Zauber ohne bestimmten Richtungen oder Gottheiten zu folgen.

Und jetzt bin ich hier und erforsche weiter meine Möglichkeiten und Vertrauten ..
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