Wer nicht unter dem Saturn geboren ist, strebt vergebens!

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Wer nicht unter dem Saturn geboren ist, strebt vergebens!

Beitragvon Hexenzeitung Dark Phönix » So 24. Nov 2019, 14:47

Wer nicht unter dem Saturn geboren ist, strebt vergebens!

Praktischer Aberglaube, die dunkelhelle Seite der Gewissheit Teil 2

Vorwort:

krabat hat geschrieben:Hi,
meine lieben Leser und Leserinnen und natürlich auch alle die, die weder lesen können, noch lesen wollen.
Weiter geht es mit krabats jammervoller Aberglaubenskolumne.

Aus einem aktuellen Anlass heraus, habe ich mich diesmal in esoterischere Gefilde begeben, um mich mit einem Aberglauben auseinanderzusetzen, den ich aus einem esoterischen Roman entlehnt habe, der aber einem deutlichen Bezug auf einige reale heutige Begebenheiten hatte, welche ich mit einigen, sagen wir mal, ein wenig unbedarften Jüngern des Pfades des verborgenen Wissens, miterleben musste.
Sicher, es ist nicht leicht, auf einigen bisweilen doch dunkel-düsteren Wegen des Geistes zu wandeln, zumal man vor jedem Erfolgserlebnis nicht selten eine gewisse Anzahl tiefer Schluchten eklatanter Misserfolge überwinden musste.
Warum aber kommen so viele erfolgreich voran, während man selber stets das Gefühl hat, ständig auf der Stelle zu treten? Da übt man sich nun beispielsweise Monate lang, im Trance-Tanzen ohne spürbarem Erfolg, außer der Schmerzen in den Beinen vom vielen Hüpfen und Springen, während dann irgendeiner daherkommt, der sich nur ein einziges Mal dem Trance-Tanz hingibt und sofort in die astrale Welt hineingleitet. Höchst frustrierend das Ganze, so dass man sich allmählich fragen muss, warum man trotz aller Anstrengungen einfach nicht weiter kommt.
Werden einem hin und wieder ganz bewusst, von überirdischer Seite, irgendwelche Steine in den Weg gelegt? Könnte das sein?
Nun denn, versuchen wir eine Antwort zu finden und gehen wir doch der Sache des spirituellen Scheiterns oder -Fortschreitens mal nach, anhand meines Beispiels:


"Wer nicht unter dem Saturn geboren ist, strebt vergebens!"
(Ein Zitat aus dem esoterischen Roman "Der rote Löwe" von Maria Szepes, den zu lesen ich sehr empfehle, trotz seines teilweise doch düsteren Inhalts)
Ich bitte dabei ausdrücklich darum, zu verstehen, dass es sich hier um ein Beispiel handelt, das ich stellvertretend ausgewählt habe, für alle anderen Formen eines Aberglaubens des spirituellen Scheiterns.

Soll das also heißen, dass man vom Schicksal auserkoren sein muss, um auf dem Weg des Geistes voranschreiten zu können?
Bedarf es denn tatsächlich irgendwelcher spezieller Voraussetzungen, um nicht nur berufen, sondern zudem auch auserwählt zu sein?
Ich antworte mit einem ganz entschiedenen: "Vielleicht"!
Warum?
Die Erklärung folgt weiter unten und außerdem kann, nein, darf ich das genau so behaupten, weil ich in einige Geheimnisse der "Unio Mystica"* hineinlinsen durfte und deshalb zweifelsfrei anführen kann, dass diese, meine Antwort tatsächlich excatamente in akashianischem Stein so gemeißelt und deshalb wahr ist.
Meiner Meinung nach, ist diese Saturn-Geburtsthese (stellvertretend auch für alle anderen Behauptungen mit ähnlichem Sinngehalt) womöglich nicht so ohne weiteres haltbar, wie auch letztlich im Roman irgendwie bewiesen. Das Saturnprinzip selbst liefert hierfür die Beweise. Manches erfordert viel Geduld, Durchhaltevermögen und wohl am wichtigsten, eine dem gemäße seelisch-geistige Reife. Außerdem dauert alles eben seine Zeit - und das kann sehr, sehr lange sein...
Hinzu kommt, dass man ohnehin nie so recht weiß , was sich alles bereits vor der Geburt ereignet hat und sich nun in Form unbewältigter Altlasten, in der momentanen Inkarnation dringendst Gehör verschaffen möchte, nicht wahr? Ist doch so, oder?

Nun, meine lieben Mystiker, Magier oder was auch immer, lasst uns dieser leidigen Angelegenheit ein wenig auf den Zahn fühlen, beharrlich, strukturiert, konsequent und zielorientiert, gerade im Sinne des saturnischen Genius.

Doch ehe man hier loslegt, sollte vielleicht erst einmal geklärt werden, was es eigentlich heißt, "unter dem Saturn geboren" zu sein.
Sollte das etwa heißen, dass der Saturn (in der Volksmagie und -Astrologie ein eher schlimmer Finger) während der Geburt exakt über einem gestanden hat? Exakt, im Sinne von senkrecht? Das dürfte, wohl höchst selten vorkommen und mir ist kein einziger Fall bekannt, auf den dies je zugetroffen hätte. Das wäre geradeso, wie die Existenz der sog. "Schüssel voller Gold unter dem Regenbogen".

Hier sind die Fakten:
Frage: Wo genau müsste der Saturn in einem Horoskop eingezeichnet sein, wenn er direkt über einem stehen würde?
Na?
Richtig, genau in der Mitte der Horoskop-Graphik und nirgends sonst. Klaro? Also, ich für meinen Teil, habe niemals je solch ein Horoskop gesehen, noch habe ich es jemals erlebt, dass auch nur irgendeiner der anderen Planeten, direkt senkrecht über mir oder über irgendjemand anderem gestanden hätte.
Deshalb meine Lieben, wäre hiermit wohl eindeutig bewiesen, dass niemals je und gar nie nicht, irgendwer unter dem Saturn geboren wurde, Millionen von Astrologen können in dieser Angelegenheit nicht irren. Darum lasst uns alle vergeblich streben; ist doch auch was und jeder (er)schöpft (sein Saturnprinzip) aus dem gleichen Dreck.
Man könnte es hierbei bewenden lassen, aber dann bliebe immer noch das Problem des vergeblichen Strebens oder der erfolgreichen Zielorientierung ungeklärt.
"Aber wen interessiert das schon, ist ja sowieso alles egal!" (Zitat aus der Zombiefilm-Parodie "ein Sprung in der Schüssel")

Na dann strebe ich mir mal einen (womöglich vergebens) ab und fahre fort in der Hoffnung, dass es nicht ganz so vergebens ist:

So lasset uns denn das Dossier des Saturns ein wenig aufklappen, aber nur ein ganz kleines bisschen:

Doch zunächst:
"Ich schwöre feierlich, ich bin ein Tunichtgut!"
(Zitat von Harry Potter aus "der Gefangene von Askaban")

Das stimmt leider, weil ich jetzt ein wenig über Astrologie schwallern muss, obwohl ich davon nicht die Bohne verstehe, ist leider so. Dafür aber kenne ich mich mit dem Tarot aus, kann Planeten und Tierkreiszeichen, Häuser, Quadranten sowie Aspekte den Tarotkarten zuordnen und so eine halbwegs brauchbare astrologische Deutung hinsimulieren. Kaum einer wird es merken, denn meine sog. astrologischen Legeschlüssel basieren auf tatsächlichen Horoskopberechnungen. Tja, die okkulte Welt will eben manchmal beschissen sein...
Trotzdem, seien wir ausnahmsweise mal tolerant und bereit, dennoch weiter zu forschen.
Nix für ungut, aber wenn wir erfahren wollen, was es mit dem "unter dem Saturn geboren" zu sein, letztendlich wirklich auf sich hat, müssen wir uns ein wenig intensiver mit den Tarotkarten, äh öh mit der Astrologie im Allgemeinen und mit dem Saturnprinzip im Besonderen auseinandersetzen.

Und ab dafür:
Stellen wir uns dazu mal eine Neugeburt vor. Da kommt so ein kleines Scheißerchen auf die Welt und schon bekommt es in der Regel erst mal einen kleinen aber unsanften Klaps auf seinen Allerwertesten, sozusagen eine Atemzwangsvollstreckung. Willkommen in der materiellen Welt und die erste Saturnerfahrung ist auch schon gemacht. Die Geburt, im Sinne solch einer gewaltsamen Erdung ist im Prinzip ein eigentlich wenig erfreuliches, eher schockierendes Erlebnis. Das Leben fängt ja schon gut an... Aber gerade die Materialisierung ist eine sehr signifikante Saturneigenschaft, noch dazu weil sie mit Zwang verbunden ist. Seht Ihr, da haben wir es. Kaum auf der Welt angekommen, schon mischt er sich ein, der Saturn.
Doch als ob das alles wäre, wird unser kleines Zwackerl auch noch, vom Sternen überhangenen Firmament her, angeleuchtet durch Sonne, Mond und all die anderen Tarotka äh Planeten, zu denen selbstverfreilich auch der Saturn gehört um so, je nach Himmelsstellung beim Geburtszeitpunkt, das Schicksal (Karma) des neuen Pimperlings einzuleuchten.
Stellen wir uns nun aber weiterhin vor, unser Butzilein könnte astral reisen, direkt zum Saturn hin und würde sich auf seine Rückseite begeben, um durch den Saturn hindurch, dorthin hinunter zu schauen, wo es hergekommen ist.
Was glaubt Ihr wohl, was es sehen würde? Natürlich sich selber oder besser vielleicht, seine astrale Basisstation. Also sowas aber auch. Und was sagt uns das jetzt? Na? Sch.... aber auch, es ist "unter dem Saturn geboren", diesmal aber allgemein gültig für alles und für jeden, ganz ohne Ausnahme. Mierda noch mal!
Hiiiiiiaaaaaach! Kreisch! Kognitive Dissonanz - dengel dengel dengel - bonk!

"Unter dem Saturn geboren oder nicht unter dem Saturn geboren? Das ist jetzt die totale Scheiß- Frage. Ist's edler in der Birne, dem geistgen Hirnschiss Ruf zu wöhnen, denn auf des Wissens steingem Rücken, der Weisheit lautrem Rat zu frönen... (Irgendwie extrabesonders frei nach William Shakespeaere; was ist der krabat doch für ein misanthroper Ham(m)let(t)).
Egal oder auch nicht egal, lasst uns das jetzt auf eine Weise klären, die am Ende ein für uns alle ein halbwegs befriedigendes Ergebnis beschert.

Das wurde bis jetzt erreicht:
Wir alle ohne Ausnahme, sind unter dem Saturn geboren, da beißt die Maus keinen Faden ab, genau so wie wir auch unter allen anderen Gestirnen geboren sind. So einfach ist das (Merken!).


Die Saturnqualitäten
Ehe wir jedoch fortfahren, den Aberglauben zu entlarven, sollten wir uns erst einmal die Saturn-Eigenschaften ansehen.

Der Saturn steht im negativen Sinne (These) für:
Hemmung, Hinderung, Bedrängnis, Unterdrückung, Entbehrung, Härte, Strenge (auch im gesetzlichen Sinne), Despotismus, Starrsinn, Erstarrung, Isolation, Langsamkeit, Stillstand, Pedanterie, Inflexibilität, Kälte, Dunkelheit, Mangel, Nötigung, Erpressung, Askese, Materialismus uvm.
Hoppala aber auch, das sind Eigenschaften, die einer spirituellen Entfaltung eher entgegenwirken. "Wehe dem, der unter dem Saturn geboren, denn er wird wohl vergebens streben!" Aberglaube bewiesen! Jubel jubel - Feuerwerk
Halt mein Freund! Ist dem denn wirklich so?

Audiatur et alteras pars! (lat.: "Und die Gegenseite hat angehört zu werden!" Zitat von Cicero**)

Ehe wir unser Ring- Ding vollends verdammen, haben wir uns deswegen ebenso mit seinen
Vorzügen (Antithese)
zu befassen, als da wären:
Ruhe, Klarheit, Realität, Reife, Exaktheit, Korrektheit, Klugheit, Weisheit aus erlebter Erfahrung heraus, Robustheit, Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen, Geradlinigkeit, Beständigkeit, Konsequenz, Disziplin, Geduld, Genügsamkeit, Ernsthaftigkeit, Verbindlichkeit, Berufung, Strukturierung, Rechtmäßigkeit, Pflichtbewusstsein, Verantwortung, Verdienst, Würde, Kristallisation, Erdung uvm.
Kruzifix, schon wieder nix!

Wenngleich die positiven Saturn-Qualitäten nicht gerade für mystisch- magische Fähigkeiten stehen, so sind sie doch Fähigkeiten, die einem auf den esoterischen Wegen vorankommen lassen, denn gerade die Strebsamkeit ist eine der kardinalen Saturnwürden.
Aber ohne irgendwelche mystisch- magischen Konditionierungen kann man, mit diesen alleine, letztlich nicht viel gewinnen. Und wieder strebt man vergebens, wenn man unter dem Saturn geboren ist, denn was nützt einem die größte Zielstrebigkeit, wenn dazu die mystisch- magischen Talente fehlen, die den Geist zur Entfaltung bringen könnten.
Har har - Aberglaube bestätigt, jetzt zum zweiten Mal!

Noch nicht, mein Freund!

Denn wir haben bis jetzt nicht herausgearbeitet, welchen Job unser Herr der Ringe denn mit all seinen guten und bösen Eigenschaften, im Sinne seiner kosmischen Mission (Synthese), zu erledigen hat. Dazu ist es sinnvoll, sich seine Wirkungsebene etwas genauer anzusehen, auf der er seine Eigenschaften zur Entfaltung bringt. Kommen wir deshalb vom "Wie zum Was":

Die Bedeutung des 10. Hauses:

Hier beginnt die Angelegenheit ein bisschen interessant zu werden, denn der Saturn ist der Planetenherrscher, sowohl des Tierkreiszeichens Steinbock, als auch der Gebieter über das 10. Haus und somit über das erste Haus, das sich im vierten Quadranten (Kausalebene) befindet, der die Schicksalssphäre repräsentiert, auf die der Mensch in der Regel nicht wirklich subjektiv Einfluss nehmen kann.
Da das 10. Haus das Tor zur Kausalebene ist, obliegt dem Saturn das Amt des Hüters der Schwelle zum Überpersönlichen und Übernatürlichen. Als solches ist er quasi der kosmische Türsteher der Pforte zur Kausalebene und hat dafür Sorge zu tragen, dass sich kein Unbefugter, ohne erfolgreich abgelegte seelisch-geistige Matura*** hier einschleicht. "Du kommst hier net rein!" Dies erklärt letztlich, warum unser Saturn so ein harter Geselle sein muss, ist er es doch, der zu prüfen hat, ob man wahrhaft würdig ist, in die Kausalebene einzutreten.
Die Spitze des 10. Hauses ist der Zenit (die Himmelsmitte und somit der High Noon) und repräsentiert das Überpersönliche, Gesellschaftliche, Öffentliche (im Gegensatz zum Privaten). Hier hat ein Ego nichts mehr zu suchen, es interessiert einzig und allein die gesellschaftliche Bedeutsamkeit und der persönliche Bezug zu den gesellschaftlichen Wertmaßstäben, weshalb die Subjektivität der überpersönlichen Bedeutsamkeit untergeordnet werden muss.
Deshalb repräsentiert dieses Haus auch das Berufliche, jedoch nicht im Sinne der Existenz- und Lebenssicherung, sondern im Sinne der eigenen Berufung, kurz des höchsten zu erreichenden Ziels, der kosmische Auftrag, den man umzusetzen hat, zur Erfüllung des Entfaltungsziels der eigenen seelisch-geistigen Potentiale.

Aber, aber ,meine Lieben:

Der Gebieter über das 10. Haus ist nicht der Hausherrscher
Wir haben nunmehr folgendes zu verstehen: Der Herr der Ringe ist nur der Portier und Examinator, nicht aber der, der für den kosmischen Auftrag zuständig ist, es sei denn der Steinbock wäre das Tierkreiszeichen an der Spitze des 10. Hauses. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, zeichnet hierfür ein ganz anderer Planet zuständig, nämlich der Planetenherrscher jenes Tierkreiszeichens, in dem die Spitze des 10. Hauses steht und deshalb der Hausherrscher ist und all das bestimmt, was man braucht, um seinen kosmischen Auftrag erfüllen zu können. Dieser Planet zeigt , wo (das Haus indem er sich befindet) und wie (das Tierkreiszeichen des Hauses indem er sich befindet) man seinen Kosmischen Auftrag zu erfüllen hat, wobei es durchaus sein kann, dass hierfür noch nicht einmal der Weg des geheimen Wissens zu beschreiten ist, es sei denn der Planetenherrscher des 10. Hauses befindet sich in einem dafür zuständigen Haus (8. Haus - Magie, Transformation; 11.Haus - Wissenschaft, intellektuelle Transzendenz; 12. Haus - Mystik, seelisch-geistige Transzendenz)
Außerdem gibt es bisweilen sog. Helferplaneten. Dies sind Planeten, die in den oben angeführten Häusern stehen und auf zusätzliche Potentiale hinweisen können, welche für den spirituellen Weg nötig sein könnten.

Meine Lieben, habt bitte Verständnis dafür, dass ich es für jetzt bei dieser Ausführung belasse, wenngleich mir durchaus bewusst ist, dass dieses Thema bei weitem noch nicht erschöpft ist.

Was haben wir gelernt:
Jeder ist unter dem Saturn geboren, ob er aber vergebens strebt, ist davon nicht abhängig. Vielmehr hat man sich auf all die Qualitäten zu besinnen, die einem von Geburt an mitgegeben wurden (wie z.B. die astrologische Geburtskonstellation) und zu versuchen, diese zu erfüllen. Niemand kann letztlich einem anderen wirklich sagen, was das wirklich Richtige ist, man muss es letztlich in sich selber finden und erfahren. Es ist an einem selbst, dies für sich herauszufinden. Dafür aber, werden alle Qualitäten die man benötigt, automatisch mitgegeben, egal ob astrologisch, religiös und/ oder anderweitig weltanschaulich. Alles weitere sind spirituelle Hilfsmittel, gleich dem Stock den ein Gehbehinderter nutzt, um besser vorankommen zu können. Ich hoffe doch, dass Ihr das wirklich verstanden habt, im tiefsten Eures Seins.
Niemand strebt vergebens, solange er bereit ist, sich vollends einzubringen. Aber alles hat seine Zeit und vieles kann, nein muss, leider sehr lange dauern. Übt Euch deshalb in Geduld und geht unbeirrt und beharrlich voran. So habt Ihr am Ende bewiesen, dass Ihr die Qualitäten des Saturn in der rechten Weise anzuwenden wisst, um Euch wahrhaft spirituell weiter zu entwickeln (siehe dazu den Roman "der rote Löwe").

Uff - schwere Geburt. Das Saturnprinzip fordert seinen Tribut und die Geschenke seines bleiernen Meisters können bisweilen äußerst bedrückend sein.
Seht hier anhand eines Zitats, was ein anderer spirituell Reisender durch das Saturn-Prinzip erfahren oder besser erleiden musste:
"Die innere spirituelle Arbeit, die einen der "Erleuchtung" näher bringt,
ist nach meiner Erfahrung kein glückseliger Prozess der Öffnung für das Licht.
Es ist eine grauenhafte, schmerzhafte, schreckliche Erfahrung, falsche Identitäten, ungesunde Ablenkungen und Requisiten für das Ego loszulassen.
Überhaupt nicht lustig!"


Und nun meine Lieben, lasst uns auf das hören, was unsere Herzen uns sagen, auf das wir niemals vergeblich streben werden und bedenkt dabei immer:
"Die Sterne machen geneigt, aber sie zwingen nicht! Der Weise gebietet den Sternen!"

Liebe Leser, für heute will ich es belassen, wenngleich ich noch so viel zu quasseln hätte.
Trotzdem, alles muss irgendwann sein Ende finden, auch der Kampf mit den spirituellen Qualitäten des Saturn.


Appendix:
* Unio Mystica: Na was könnte das wohl sein? Versucht es doch selber zu erfahren, durch Meditation und kontemplative Übungen. Buddhistische Bücher oder Meister Eckehart**** zu lesen, wäre auch nicht so ganz verkehrt.
Guckst Du mal da:
"... Geh’ in deinen inneren Grund!
Inwendig, im Innersten der Seele:
da ist dein Leben, und da allein lebst du.
Lausche auf das Wunder,
wie wunderbar, draußen stehen und drinnen.
Begreifen und umgriffen werden,
schauen und das Geschaute selbst sein,
halten und gehalten werden –
das ist das Ziel, wo der Geist in Ruhe verharrt,
in der Einheit mit der lieben Ewigkeit.
Die Seele ist geschaffen an einem Ort
zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit,
in die beide sie hineinragt.
Mit ihren höchsten Kräften
rührt sie an die Ewigkeit,
aber mit ihren untersten Kräften
berührt sie die Zeitlichkeit.
Seht, so wirkt sie in der Zeit
nicht nach der Zeitlichkeit,
sondern nach der Ewigkeit,
die sie mit den Engeln gemein hat."

(Meister Eckehart)
Mann Mann Mann - Glaubt Ihr, dass der sich noch irgendwelche Gedanken um (s)ein vergebliches Streben machen musste? Egal unter welchem Planeten auch immer? Nun, ich denke nicht.

**Markus Tullius Cicero: Römischer Advokat, Politiker, Schriftsteller und Philosoph zur Zeit G.J. Caesars

*** Matura: Österr.: Reifeprüfung (dt.: Abitur; Nachweis der allgemeinen Studierfähigkeit); in diesem Falle ist es die Erlangung der geistigen Reife, in die höhere geistige Ebene der Kausalität aufzusteigen zu dürfen, erarbeitet durch die Erlangung einer entsprechenden karmischen Wissens- und Tauglichkeitsqualität, zur eigenen seelisch-geistigen Vervollkommnung.

****Meister Eckehart: bedeutender Theologe, Philosoph und Mystiker des Spätmittelalters


"Missetat Begangen"
(auch ein Zitat von Harry Potter aus "der Gefangene von Askaban")

So viel Tarostrologie wie heute, habe ich schon lange nicht mehr auf den Weg gebracht.
Nunmehr bleibt mir nur noch, mich an dieser Stelle bei Euch für Eure unerschütterliche Geduld zu bedanken , mit der Ihr mir bis hierhin gefolgt seid.
Mein weiterer Dank gilt auch all meinen Mitautoren, ohne die ich dieses Elaborat gar nicht erst hätte verfassen können.

Nun aber blessesds Euch be,

krabat in Zusammenarbeit mit Gadelica, Morlando und Dux Bellorum von der Hexenzeitung und Magierzeitung Dark Phönix )O(
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